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Nachhaltiges Textilrecycling im KooperationsnetzwerkDas ZIM-Netzwerk RE4TEX (Recycling for Textiles) fokussiert sich auf Aktivitäten um das Recycling textiler Produktionsabfälle.

Die Optimierung existierender und die Entwicklung gänzlich neuer Recyclingverfahren, die Applikation branchenfremder Verfahren und die Instrumente von recyclinggerechter Konstruktion sowie nachhaltigem Wirtschaften sind strategische Handlungsfelder des Netzwerks und werden im Rahmen der Netzwerkaktivitäten betrachtet.
Produktionsabfälle / MaterialTextile Abfälle, die in unterschiedlichster Aufmachungsform bei der Produktion und Fertigung textiler Produkte entstehen, werden als Produktionsabfälle bezeichnet.

Die geschätzte Jahresmenge in Deutschland beläuft sich auf ca. 285.000 Tonnen und beinhaltet neben Faserabfällen, Garnresten, Zuschnittresten, Randstreifen, auch textile Flächen, die sortenrein, nicht sortenrein oder als Verbund (z.B. mit Beschichtung) vorliegen können. Ebenso wie die Aufmachungsform sind der Materialzusammensetzung keine Grenzen gesetzt und das Spektrum umfasst eine Vielzahl von Naturfasern und synthetischen Fasern, die in reiner Form oder als Gemisch in der textilen Struktur vorkommen.
RecyclingverfahrenUnter dem Begriff Recycling sind alle Verfahrenstechniken zusammengefasst, mit denen Abfall- und Reststoffe aufbereitet und in den Stoffkreislauf zurückgeführt werden können.

Hauptsächlich werden folgende Verfahren angewandt: mechanische Verfahren (z.B. Zerkleinern, Agglomerieren), physikalisch-chemische Verfahren (z.B. Extrusion, Depolymerization) oder thermische Verfahren (z.B. Verbrennen, Pyrolyse, Schmelzen). Hauptverfahren zur Verwertung von textilen Produktionsabfällen ist die mechanische Aufbereitung zu Reißfasern.
TEXTILRECYCLING weitergedachtVom Reststoff zum Rohstoff

Am 13. November 2019 fand im Sächsischen Textilforschungsinstitut e.V. (STFI) das Midterm-Meeting des Netzwerkprojektes „RE4TEX – Neue Technologien für das Textilrecycling“ statt. Zum zweiten Mal trafen sich Netzwerkpartner aus Forschung und Industrie (KMU) sowie Vertreter von Branchenverbänden und überregionalen Verwertungsfirmen, um über die Optimierung existierender und die Entwicklung neuer Recyclingverfahren zu diskutieren.

Ziele

Ziel des Netzwerkes RE4TEX

ist die Weiterentwicklung bestehender sowie die Entwicklung neuer Technologien zur Rückgewinnung von Rohstoffen aus textilen Produktionsabfällen. Die Entwicklungsergebnisse bilden eine Grundlage, um die Recyclingquote in der Textilwirtschaft spürbar zu erhöhen.

Innovationslinien

Entwicklungsschwerpunkte des Netzwerkes

Mit der Herstellung von Reißfasern aus Alttextilien, als Rohstoff neuer textiler Anwendungen, besteht für viele textile Produkte eine effektive Recyclinglösung. Vor dem Hintergrund einer sich immer schneller weiterentwickelnden Textilindustrie steigen in gleichem Maße die Anforderungen an das Textilrecycling. Heute stellen neue Rohstoffe und Materialkombinationen und die zunehmende Spezialisierung der Textilindustrie immer höhere technisch/technologische und wirtschaftliche Anforderungen.

Aufbauend auf den vorhandenen Kompetenzen des STFI und der Netzwerkpartner wurden vier Schwerpunkte erarbeitet, um durch die Optimierung bestehender und die Entwicklung neuer Recyclingverfahren diesen Herausforderungen zu begegnen.

Veranstaltungen

Veranstaltungen des Netzwerkes

  • 13.11.2019: RE4TEX-Mid-Term-Meeting
  • 24.09.2019: ZIM-Netzwerkjahrestagung in Berlin
  • 23.09.2019: Erfahrungsaustausch der ZIM-Netzwerkmanager/innen in Berlin
  • Mai-Okt/2019: Durchführung von Interview-Terminen / technischen Meetings
  • 16.04.2019: Kick-Off-Meeting zum Start des Netzwerkes „RE4TEX“